23 Februar 2020

Sparkasse und Justiz: In Zwickau eine homogene Einheit

Westsachsen/Zwickau.- Nach monatelangem Schweigen und Vertuschen eigener Straftaten melden sich die Vorstände der Sparkasse Zwickau, Felix Angermann und Josef Salzhuber, jetzt zu Wort. Allerdings nicht, um das angebotene Gespräch mit betroffenen Sparkassenkunden zu suchen, sondern über ihre Rechtsanwaltskanzlei.
Jörg Dietsch (Foto), Mitarbeiter bei „PÜHN Rechtsanwälte“, droht der „Westsächsischen Zeitung“ mit einer Unterlassungsklage. Für die Behauptung, dass der WSZ Beweise vorliegen, wonach die Sparkasse im Schulterschluss mit der Justiz und der Stadtspitze regelmäßig und wissentlich gegen geltendes Recht verstößt, fordert der Advokat 5.000 Euro Strafe. Und das für jede Wiederholung dieser Behauptung. Dumm nur, dass die WSZ tatsächlich beweisen kann, dass Sparkasse, Justiz und Stadtspitze genau dies tun.
Ein Indiz dafür könnte zum Beispiel die Tatsache sein, dass der Sparkassen-Anwalt Jörg Dietsch mit der Zwickauer Staatsanwältin Antje Dietsch verheiratet ist. Letztere lehnt jegliche Ermittlungen in der Überklebungsaffäre am Amtsgericht Zwickau ab, die im ursächlichen Zusammenhang mit der „Betrugsmasche Vorfälligkeitsentschädigung“ der Sparkasse Zwickau steht (WSZ berichtete mehrmals). Wer jetzt noch an die Unabhängigkeit der Justiz glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Für das Verfassen der einseitigen „Strafbewehrten Unterlassungserklärung“ gegen die WSZ berechnet Jörg Dietsch übrigens knapp 500 Euro. Wenn man davon ausgeht, dass dies ein Vordruck ist, der nur mit Namen und Anschrift ergänzt werden muss, ergibt das ein stattliches Sümmchen Honorar für nur wenige Minuten Arbeit.
Unsere Leser können davon ausgehen, dass die „Westsächsische Zeitung“ auch weiterhin über Misstände in Politik, Wirtschaft und Justiz berichten wird. Unabhängig davon, wie sehr sich die vermeintlich Mächtigen dagegen wehren.

Foto: HP Rechtsanwaltskanzlei PÜHN


Hier das Anwaltsschreiben von Jörg Dietsch als PDF-Datei.
Hier unsere Antwort auf die unverschämte Forderung als PDF-Datei.

21 Februar 2020

Presseanfrage: Verfolgung einer Unschuldigen


Folgende Mail ging heute von uns an die Staatsanwaltschaft Zwickau mit dem Betreff „Presseanfrage - Verfolgung einer Unschuldigen“ raus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir liegt das Urteil „Im Namen des Volkes“ des AG Zwickau vom 18.02.2020 mit Az. 7 Cs 180 Js 27175/18 vor, wonach die Angeklagte vom Vorwurf der Richterbeleidigung frei gesprochen wurde. Gleichzeitig ergeht der Hinweis, dass Sie als Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt haben.

In der Urteilsbegründung geht der Richter ausführlich auf zugrunde liegende Straftaten an Ihrem Gericht ein. Die als unschuldig Freigesprochene hatte ausreichend Hinweise und entsprechende Beweise dafür vorgelegt.

Das komplette Urteil ist öffentlich über diesen Link einsehbar: http://zwigge9550.de/Urteil_Freispruch_Beleidigung.pdf

Meine Fragen an Sie lauten heute:
- Werden Sie weiterhin diese unschuldige Frau mit unsinnigen Gerichtsprozessen quälen?
- Mit welcher Begründung geht die Staatsanwaltschaft in eine mögliche Verhandlung?
- Wann werden Sie ermitteln, wer diesen gültigen Rechtskraftvermerk überklebt hat?

Hochachtungsvoll
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RechercheTeam WSZ
Max-Pechstein-Straße 7
08056 Zwickau
Internet: www.wsz-online.de

20 Februar 2020

Trotz Freispruch: Zwickauer Staatsanwaltschaft quält Opfer weiter

Westsachsen/Zwickau.- „Im Namen des Volkes: Die Angeklagte wird freigesprochen.“ So steht es im Urteil des Zwickauer Amtsgerichts vom 18. Februar 2020. Die Staatsanwaltschaft Zwickau unter Leitung des nach wie vor unter Stasi-Verdacht stehenden Oberstaatsanwalts Uwe Wiegner will das jedoch nicht gelten lassen und geht in Berufung. Eine Begründung dafür bleibt der Behördenleiter allerdings schuldig. Aus internen Kreisen drang bislang nur heraus, dass es wohl der Wunsch des Landgerichtspräsidenten Dirk Eberhardt Kirst sei, den Fall an seinem Gericht verhandeln zu lassen. Hier könnte er bei Bedarf in den laufenden Prozess eingreifen, so ein Insider. Wiegner scheint ihm diesen Gefallen mit der eingelegten Berufung jetzt tun zu wollen.
Was diese ständigen Angriffe der Justiz auf jemanden auslösen, der seit mehr als zehn Jahren unter Dauerbeschuss dieser Behörde steht, ist für Außenstehende nur schwer nachvollziehbar. Gesundheitliche Probleme, körperlich wie seelisch sind die Folge. Ganz abgesehen von der Lebenszeit, die für die ständige Nötigung zur Verteidigung des eigenen Rechts verlorenen geht. Die Betroffene hat darüber inzwischen ein Buch geschrieben. Es ist hier erhältlich: Lumpenhund-Buch
Das komplette Urteil des Amtsgerichts Zwickau mit der Berufungs-Androhung seitens der Staatsanwaltschaft ist hier einsehbar: Download
Oberstaatsanwalt Wiegner weigert sich vehement einer Überprüfung seiner Person auf Stasi-Mitarbeit zuzustimmen. Hintergrund ist die Tatsache, dass er bereits zu DDR-Zeiten als Staatsanwalt in Glauchau tätig war (WSZ berichtete). Kirst hingegen steht im Verdacht, in den Betrugsfall Vorfälligkeitsentschädigung der Sparkasse Zwickau verwickelt zu sein. Ihm werden in diesem Zusammenhang Gefälligkeitsurteile vorgeworfen (WSZ berichtete).

Foto (Archiv) von links: Landgerichtspräsident Dirk Eberhardt Kirst, Ex-Justizminister Sebastian Gemkow, Oberstaatsanwalt Uwe Wiegner

19 Februar 2020

Neue Ausstellung: Familien-Bande im Zeichen der Kunst

Westsachsen/Bad Elster.- Am vergangenen Sonntag wurde im Zuge einer feierlichen Vernissage die neue Ausstellung »Familien-Bande« mit Tapisserie, Grafiken und Skulpturen von Ingeborg & Marco Flierl in der KunstWandelhalle Bad Elster eröffnet. In der beeindruckenden Ausstellung korrespondieren die Arbeiten der 94-jährigen Ingeborg Flierl mit denen ihres Sohnes Marco Flierl, als künstlerischer Dialog zweier Generationen einer Berliner Künstlerfamilie. Im gegenseitigen Austausch und in verschiedenen Blickwinkeln hat sich dabei die künstlerische Inspiration zum Gesamtwerk dieser Ausstellung verdichtet.
Marco Flierl gestaltete die Werkauswahl seiner Mutter ganz nach ihren Wünschen, als eine Zeitreise zurück in ihr frühestes Schaffen, als künstlerischen Blick in die Vergangenheit. Ihre herrlichen Tapisserien, ihre farbenfrohe Gobelins und ihre grafischen Arbeiten geben lebensnahe Einblicke in ihre Kunstsicht der Dinge. „Die bei uns gezeigten Arbeiten zeugen dabei von perfektem Handwerk in höchster ästhetischer Umsetzung“ schwärmt Ausstellungskoordinatorin Ute Gallert von der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft und fügt hinzu: „Dies zeugt von ihrer enormen Kreativität und dem unabdingbaren Drang nach stetig neuem künstlerischem Ausdruck ihres Seins und Denkens.“ Farben- und lebensfroh balanciert die Künstlerin so in ihren Arbeiten zwischen Realismus und Abstraktion, findet Symbole und Zeichen für Zustände des Seins, die als Bildersprache ihrer Kunst fungieren.
Marco Flierl selbst wurde 1963 als viertes Kind der Familie geboren. Sein künstlerischer Mittelunkt ist die Bildhauerei. Alle seine Skulpturen durchlaufen die Metamorphose verschiedener Ausgangsmaterialien bis hin zum Bronzeguss, der sich mit farbig patinierten Oberflächen präsentiert. Skulpturen in klassischer Formensprache finden sich neben narrativen, erzählenden  Bildwerken und abstrahierenden Plastiken, die sich aus in Prismen aufgelösten Flächen zu einer klaren Form zusammenfügen. Die Ausstellung präsentiert so ein interessantes Zusammenspiel von Skulpturen, Grafiken und Bildteppichen im Zeichen der Familien-Bande, als eine Art Gegenüberstellung der künstlerischen Ausdrucksformen zweier Generationen in einem Raum, die sich im Ganzen wieder finden und wunderbar ergänzen. „Unsere neue Ausstellung zeigt so die Kunst als sich ständig selbst reflektierende Ausdrucksform, die das Leben, das Fühlen, das Denken auszudrückt“ resümiert Gallert und führt aus: „Diese Herausforderung in der künstlerischen Arbeit schafft eben auch den kreativen Raum für überraschende Momente, Freude und Genugtuung, aber auch für Zweifel und Unzufriedenheit – so auch im Spannungsfeld der Familien-Bande!“
Diese eindrucksvolle und raumgebende Ausstellung kann nun bis zum 19. April 2020 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden und an Feiertagen zusätzlich von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. | www.kunstwandelhalle.de

Foto: AntoniaVogel

18 Februar 2020

Ausstellung in der Göltzschtalgalerie: „Vormals weißes Blatt“

Westsachsen/Auerbach.- Unter dem Titel „Vormals weißes Blatt“ eröffnet am 21. Februar, 19.30 Uhr eine abwechslungsreiche Schau in der Göltzschtalgalerie Nicolaikirche in Auerbach mit Gemälden und Bronzeskulpturen von Chris Blechschmidt, Druckgrafiken, Bronzeskulpturen und Zeichnungen von Jörg Halsema sowie Gedichten und surrealistische Fotocollagen von Frank Lorenz.
Es ist nicht das erste Mal, dass die drei Künstler und Mitglieder des Fördervereins Kunsthalle Vogtland zusammenwirken. Schon im Sommer letzten Jahres gestalteten sie auf dem internationalen Kunstfestival IBUG (Industriebrachenumgestaltung) im alten Bahnbetriebswerk Reichenbach neben 100 anderen Künstlern aus aller Welt gemeinsam
einen Raum, der zum Besuchermagneten wurde. „Es war eine tolle Erfahrung für uns und obwohl wir aus unterschiedlichen Genres der Kunst kommen, haben wir gesehen, dass eine Zusammenarbeit durchaus funktioniert“, so der Trickfilmzeichner und Karikaturist Jörg Halsema. In der kommenden Ausstellung in Auerbach präsentieren die Drei nun die ganze Bandbreite ihres Könnens.
Neben den Einzelarbeiten der Künstler wird auch ein Gemeinschaftsprojekt von Jörg Halsema und Frank Lorenz zur Vernissage am Freitag vorgestellt: in einem Künstlerbuch
haben die beiden in monatelanger Arbeit Gedichte in freier Assoziation mit originalen Druckgrafiken zwischen zwei Buchdeckeln zusammengefasst. Aus der Verbindung von Text und Bild entstand so ein neues, eigenständiges Kunstwerk. Mit einer Auflage von nur zehn Exemplaren wurde es in Japanischer Bindung von der Buchbinderin Franziska Pucher aus Hainsberg/Thüringen handgefertigt. „In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt, ist das Künstlerbuch aufgrund des immensen Arbeitsaufwandes heute eher selten geworden“, erklärt Frank Lorenz. „Dabei ist das Medium Buch so spannend und wir wollten damit bewusst einen Kontrapunkt zur heutigen digitalisierten Welt setzen“, so Lorenz weiter. Seine lyrischen Texte wird er, musikalisch umrahmt von der Plauener Band ZAMI, am Abend der Eröffnung auch vortragen. Die Eröffnungsrede hält die Leiterin der Göltzschtalgalerie Romy Hartwig.
Zu sehen sind die Werke bis 19. April 2020. Der Eintritt – auch zur Eröffnung – ist frei.
Öffnungszeiten der Galerie:
Mi.-Fr. 11.00 bis 18.00 Uhr
Sa./So. 14.00 bis 18.00 Uhr

Quelle und Foto: Kunsthalle Vogtland

Tipp der Woche: Eine Elsteraner Nacht in Venedig

Westsachsen/Bad Elster.- Am Freitag, den 28. Februar öffnet sich um 19.30 Uhr im König Albert Theater Bad Elster wieder der Vorhang für den Operettenklassiker »Eine Nacht in Venedig« vom Walzerkönig Johann Strauß. Diese Aufführung ist eine Koproduktion des Theaters mit den Solisten und dem Chor der Landesbühnen Sachsen sowie der Elbland Philharmonie in einer Inszenierung von Wolfgang Dosch unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz. Dieser Genreklassiker begeistert als typische Wiener Operette mit allem, was dieses Genre so beliebt macht: Eine spritzig-klassische Inszenierung verbindet Amüsement, Verkleidung, Verwechslung, Intrige, erotisches Durcheinander und ein buntes Finale aus Spaß, Tollheit und Lust! Die Ankunft des Herzogs von Urbino beim Karneval sorgt in Venedig für Aufregung. Besonders Senator Delacqua muss um die Ehre seiner Frau Barbara fürchten, da der Herzog auf sie ein Auge geworfen hat. So plant der Senator, Barbara sicherheitshalber aus der Stadt bringen zu lassen, doch Barbara hat ihren eigenen Plan: Um sich heimlich mit ihrem Liebhaber treffen zu können, tauscht sie mit ihrer Vertrauten Annina die Kleider: Dass es sich nun bei der verhüllten Frauengestalt nicht um die Senatorengattin Barbara handelt, sondern um das Fischermädchen Annina, ist Caramello gar nicht recht, denn: An der aufgeweckten Annina ist er selbst interessiert… Verkleidungen und Verwechslungen bestimmen die Handlung fast jeder Operette. Doch in dieser turbulenten venezianischen Nacht setzt zudem der Karneval die übliche gesellschaftliche Ordnung außer Kraft und wirbelt das gesellschaftliche Oben und Unten so gründlich durcheinander, dass von glücklichen Paaren kaum eine Rede sein kann. Es ist vielmehr die rastlose Jagd aller nach persönlichem Glück, die Strauß zu seinen unsterblichen Melodien inspirierte. Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Hagen König

17 Februar 2020

Robert-Schumann-Wettbewerb: Bisher schon 279 Anmeldungen

Westsachsen/Zwickau.- Am 15. Februar endete die offizielle Anmeldung fr den diesjährigen Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang, der vom 4. bis 14. Juni dieses Jahres in Zwickau stattfinden wird.
279 junge Musiker haben sich fr den renommierten Wettbewerb in Zwickau angemeldet. Darunter 154 Pianisten und 125 Sänger. Das sind 19 mehr als zum vergangenen Wettbewerb vor vier Jahren.
Dabei spiegelt sich die Internationalität nicht nur im Titel der Veranstaltung wider, auch das Teilnehmerfeld rekrutiert sich aus der ganzen Welt: Aus 45 Nationen aller Kontinente werden die Teilnehmer in diesem Jahr anreisen, wie z.B. aus Aserbaidschan, Australien, Bolivien, Brasilien, Kanada, Litauen, Mexico, Moldawien, Neuseeland, Sdafrika, Taiwan, Thailand oder USA – um nur einige Nationen zu nennen. Die Länder mit den meisten Teilnehmern sind Deutschland (52), Südkorea (44), Japan (34), China (23) und Russland (19).
Die Anmeldung erfolgte in diesem Jahr zum ersten Mal ausschließlich auf elektronischem Wege. Doch auch wenn der Anmeldeschluss erfolgt ist, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen, ob zudem nicht noch eine Anmeldung per Post eingeht. Das ist insofern möglich, als der Poststempel als Datum für die Anmeldung gilt. Wurde er vor dem 15. Februar registriert, ist die Anmeldung zu berücksichtigen.
Schon jetzt haben sich jedoch so viele interessierte junge Musiker wie noch nie registriert. Welche Zahl tatsächlich am Ende steht, wird sich aber erst mit Wettbewerbsbeginn zeigen. Zum einen muss geprüft werden, ob jede Anmeldung die Ausschreibungskriterien erfüllt und somit zugelassen wird. Zum anderen gibt es erfahrungsgemäß immer Teilnehmer, die zurückziehen bzw. nicht anreisen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

OB-Wahl 2020: Vom Regen in die Traufe?

Westsachsen/Zwickau.- Im September findet die Wahl zur Oberbürgermeisterin (zum Oberbürgermeister) der Stadt Zwickau statt. Favorisiert wird dabei die CDU-Kandidatin Kathrin Köhler (Foto oben). Was hierbei von den Akteuren im Rathaus geflissentlich ausgeblendet wird ist die Tatsache, dass Köhler als derzeitige Baubürgermeisterin für den Immobilien- und Korruptionsskandal bei der Sparkasse Zwickau mit verantwortlich ist (WSZ berichtete). Es geht im Wesentlichen darum, dass die derzeitige SPD-Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (Foto unten) ihre vom Gesetz her vorgeschriebene Kontrollaufgabe als Veraltungsratsvorsitzende gegenüber der Sparkasse Zwickau vernachlässigt. Eine direkte Anfrage danach, ob es mit einer Oberbürgermeisterin Kathrin Köhler mehr Kontrolle durch den Verwaltungsrat der Sparkasse gibt, blieb bisher unbeantwortet. Man kann also davon ausgehen, dass alles beim Alten bleibt.
Ungeachtet dessen sucht die Stadtverwaltung derzeit Bürger, die sich als Wahlhelfer*innen engagieren wollen. Für den Einsatz am Wahltag sind keine besonderen Qualifikationen erforderlich. Die Helfer müssen das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und der deutschen Sprache mächtig sein. Sie dürfen weder selbst zur Wahl stehen noch als Vertrauensperson für einen Wahlvorschlag benannt sein. Des Weiteren sollten sie gesundheitlich in der Lage sein, das Ehrenamt auszuüben und teamfähig sein.
Für die ehrenamtliche Tätigkeit als Wahlhelfer bezahlt die Stadt Zwickau eine Aufwandsentschädigung nach der Wahlhelfer-Entschädigungssatzung. Je nach Funktion beträgt diese zwischen 30 und 50 Euro. Für die Wahlvorsteher und Schriftführer sowie für deren Stellvertreter bietet die Stadtverwaltung im Vorfeld entsprechende Schulungen an. Insgesamt soll der Wahlsonntag von 580 Wahlhelfern abgesichert werden. Nähere Informationen sind unter www.zwickau.de/wahlen zu finden.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

12 Februar 2020

Klassische Gitarre im Solokonzert: Ein neuer Lehrer stellt sich vor

Westsachsen/Zwickau.- Sehnsuchtsvolle Renaissanceklänge, romantisches Tremolo, spanische Melodien und „barocke“ Moderne: Dies erwartet die Konzertbesucher am Freitag, dem 28. Februar, um 18.30 Uhr, im Robert-Schumann-Saal des Konservatoriums Zwickau in der Stiftstraße 10. Albrecht Bunk stellt sich mit einem Solokonzert musikalisch als neuer Gitarrenlehrer (seit August 2019) am Robert Schumann Konservatorium vor. Es erklingen Werke von John Dowland, Giulio Regondi, Manuel Maria Ponce, Ignace Strasvogel und Igor Rehkin. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Albrecht Bunk ist 1993 in Freiberg geboren und hat nach seinem Abitur am Musikgymnasium Belvedere in Weimar seinen Bachelor in Gitarre bei Prof. Thomas Müller-Pering gemacht. Danach studierte er in Stuttgart an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst (HMDK) bei Prof. Johannes Monno und schloss seinen Master mit Auszeichnung ab. Seit Sommer 2019 wohnt und arbeitet er in Zwickau.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Zwickau

Gehölzrodungen als Vorbereitungen zum Straßenausbau

Westsachsen/Werdau.- Für den Ausbau und die damit einhergehende Verbreiterung der Straße „Dreiflügel“ von der Leubnitzer Waldsiedlung bis zur „Cotta-Eiche“ ist die Rodung von straßenbegleitende Bäumen und Sträuchern ab dem 17.02.2020 notwendig.
Hintergrund ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer auf dem Dreiflügel. Durch die Straßenverbreiterung analog zum bereits ausgeführten Abschnitt können PKW und Busse gefahrlos an Radfahrern und Fußgänger vorbeifahren.
Zum Rückbau der Industriebrache Richardstraße 1-3 müssen ebenfalls die Bäume und Sträucher auf diesem Areal gefällt werden. Nur so kann eine vollflächige Enttrümmerung des Gebietes als Voraussetzung einer öffentlichen Nachnutzung erfolgen. Viele Fundamente, Gebäudereste und Hofbefestigen sind nicht mehr sichtbar, weil bereits Bäume, Sträucher und Gräser diese überwachsen haben. Dennoch muss auch der Untergrund von Rückständen der industriellen Nutzung befreit werden. Schließlich wollen wir nach dem Rückbau das Gelände zur Pleiße hin abtreppen und abböschen. Auch dazu bedarf es der Rodungen. Die Fällungen bei beiden Vorhaben sind Voraussetzung für die Baudurchführung und sind mit der Naturschutzbehörde abgestimmt.
Die Rodungen erfolgen bis spätestens 28.02.2020, so dass brütende Vögel nicht beeinträchtigt werden. Die Bäume wurden hinsichtlich besetzter Vogelnester und Baumhöhlen kontrolliert. Es erfolgen am Ende der Baumaßnahmen entsprechende Ersatzpflanzungen.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau