31 Dezember 2019

Tipp der Woche: Spritzige Broadway-Revue

Bad Elster.- Am Sonntag, den 12. Januar heißt es um 19 Uhr wieder Vorhang auf für die neue Show »Best of Broadway« im König Albert Theater. Diese heitere Musicalshow präsentiert dem Publikum eine unterhaltsame, kurzweilige Reise durch lebendige Musicalgeschichte. Die Musical Company Leipzig präsentiert an diesem Abend gemeinsam mit dem Chursächsischen Salonorchester unter der Leitung von Lora Kostina in ihrer neuen, exklusiven Show einen spritzig inszenierten Querschnitt aus 100 Jahren Musicalgeschichte! Das Spektrum reicht dabei von den Anfängen des Musicals bis hin zu aktuellen Genre-Hits. Starke Frauenfiguren, fantasievolle Geschichten und zauberhafte Bühnenwesen verschmelzen so zu einer emotionalen Revue im Glanze des Broadways! Im glänzenden Showambiente erwartet das Publikum Auszüge aus den Musicalklassikern »Cabaret«, »West Side Story« und »Cats« sowie märchenhafte Musicalhits aus dem »Zauberer von Oz«, dem »König der Löwen« oder dem »Starlight Express«. Dazu gibt es mit modernen Musicalsongs aus »Mozart«, »Elisabeth«, »Bangkok« oder »Schach« berühmte Ausschnitte der heutigen Musicalszene, wobei natürlich der Welthit »Lass jetzt los» aus dem Musical-Familienfilm »Die Eiskönigin« nicht fehlen darf – diese großartige Show lässt Sie garantiert nicht los, versprochen! Tickets: 037437/ 53 900 | www.koenig-albert-theater.de

Foto: Jan Bräuer

30 Dezember 2019

In eigener Sache: Westsächsische Zeitung eröffnet neue Anlaufstelle

Zwickau.- Ab dem 6. Januar 2020 wird die „Westsächsische Zeitung“ eine neue Anlaufstelle für Leser und Anzeigenkunden eröffnen. Geplant ist ein kleiner Laden nahe der Innenstadt mit Redaktion, Anzeigenannahme, Ticketverkauf für regionale Veranstaltungen sowie Bücher- und DVD/CD-Verkauf.
Wegen der erhöhten Nachfrage nach redaktionellen Beiträgen, die aufgrund ihrer Brisanz, Exklusivität und der beharrlichen Recherche unserer Mitarbeiter in der Region einzigartig sind, möchten wir dem Wunsch unserer Leser nach besserer Erreichbarkeit mit einer direkten Anlaufstelle entgegen kommen. Von Montag bis Freitag haben Interessierte in der Zeit von 10 bis 16 Uhr hier die Möglichkeit, ihre Anliegen kompetenten Ansprechpartnern zu unterbreiten.
Wie jedes andere Medium sind auch wir von finanziellen Zuwendungen abhängig. Unser Finanzierungskonzept basiert auf Freiwilligkeit. Nähere Informationen dazu geben wir gern auf Anfrage. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier: Impressum

27 Dezember 2019

Lichterfest auf dem Marktplatz: Weihnachtszeit klingt gemütlich aus

Werdau.- Die Weihnachtstage sind vorüber, der Jahreswechsel liegt vor uns. Und bald schon wird es auch dem Weihnachtsbaum auf dem Werdauer Markt an den Kragen bzw. die Zweige gehen.
Bevor die Lichter jedoch für knapp 11 Monate erlöschen, wird im Herzen der Pleißestadt noch einmal in gemütlicher Runde gefeiert. Die Einwohner und Gäste der Stadt begehen am Montag, den 6. Januar 2020 ab 14 Uhr ein Lichterfest mit Rostern, Glühwein, Tee, Langosch, Waffeln und vielen anderen Angeboten. Die Idee stammt aus der Feder vom Gewerbetreibenden René Schneider, der schon in den vergangenen Jahren die Veranstaltung organisierte. „Unser Weihnachtsbaum und der Adventskranz sind 2019 wieder besonders gut gelungen. Grund genug, um das vorerst letzte Leuchten des Jahres gemeinsam zu feiern“, so der Inhaber von RS Eventservice.
Im Rahmen der kleinen aber feinen Veranstaltung sollen gegen 19 Uhr die Lichter am Kranz und Baum gelöscht werden. Der Stimmung wird das bei der ersten Marktveranstaltung des Jahres sicher trotzdem keinen Abbruch tun. Fackeln, Feuerschalen und musikalische Untermalung dürften bei hoffentlich trockenem Wetter optimale Rahmenbedingungen bieten. Auch die GGV Werdau und die Stadtwerke sind mit von der Partie und unterstützen somit 2020 erstmals das Event.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Werdau

22 Dezember 2019

Zwickauer Justiz-Alltag: Offener Brief an den Ex-Justizminister

Sehr geehrter Herr Gemkow,
ich wende mich heute erneut an Sie, damit diese Sache nicht in Vergessenheit gerät: Es ist eine absolute Unverschämtheit und nicht zu akzeptieren, dass Sie, nachdem Sie die Straftaten und das Verbrechen der Zwickauer und Dresdner Justiz seit November 2017 vertuschen und strafvereiteln, jetzt ein neues Amt antreten wollen.
Ich persönlich entlasse Sie nicht aus der Verantwortung! 
Herr Mario Pecher bestätigte mir mündlich und per Email, Sie über die kriminellen Vorkommnisse in Ihrer Justiz schon im Jahr 2017 informiert zu haben. Herr Mario Pecher teilte mir ebenfalls schriftlich mit, Sie würden alles prüfen und sich bei mir melden.
DAS GESCHAH NICHT!
Wenn ich darüber nachdenke, dass Sie mich und Zeugen auf meine Kosten nach Dresden reisen ließen und Sie mir dort zwei Stunden das Unschuldslamm vorspielten und damit weitere Zeit und Geld raubten, komme ich zu der Erkenntnis, dass man Menschen wie Ihnen auf keinen Fall vertrauen kann.
Ihre Stellungnahme gegenüber dem Petitionsausschuss ist die Krönung und Beweis für Verantwortungslosigkeit und Strafvereitelung. Herr Gemkow, in der Justiz Sachsen hat man gültige Rechtskraft zerstört. Sie haben zugelassen, dass durch solche Taten Bürger zu Schaden kommen.
Ich habe Ihnen öffentliche Rechtsfragen gestellt. Sie verweigern die Antwort deshalb, weil dann Ihre oberflächliche Prüfung, Ihr verantwortungs- und gewissenloses Handeln und damit die unterlassene Ermittlung und Klärung in Sachen Urkundenfälschung und Rechtsbeugung mit AZ.: 8 F 1059/07 und 22 UF 436/12 erkennbar werden.
Wenn Sie die gestellten Fragen zu § 64 FamFG, dem falschen Rechtsweg, welchen der Herr mit dem „erworbenem Doktortitel“ (Foto unten: „Dr.“ Reinhard Schübel / Anm.d.R.) und zur Wiedereinsetzungsmöglichkeit weiterhin unbeantwortet lassen, dann muss ich davon ausgehen, dass Sie ein krimineller, strafvereitelnder Lumpenhund sind, dem es gleich ist, dass Menschen zum Spielball der Justiz gemacht und ruiniert werden.
Ich fordere umgehend eine angemessene Stellungnahme!
MfG C. F.

Alles zum Thema „Zwickauer Justiz-Skandal“ ist hier zusammengefasst in einer Linksammlung

21 Dezember 2019

König Albert Theater: Ludwig Güttler zum Ehrenkünstler ernannt

Bad Elster.- Am heutigen Samstag wurde der Startrompeter und Dirigent Prof. Ludwig Güttler zum Ehrenkünstler des König Albert Theaters Bad Elster ernannt. Die Urkunde dazu wurde dem beliebten Musiker im Zuge seiner Sächsischen Bläserweihnacht durch den Vorsitzenden des Fördervereins Kirchenmusik Bad Elster, Martin Schwarzenberg, in Vertretung des Intendanten im ausverkauften König Albert Theater Bad Elster überreicht. „Mit dieser Auszeichnung möchten wir den Musiker Ludwig Güttler würdigen, da er durch sein gesellschaftliches Engagement - u.a. zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche - und seine besondere künstlerische Ausstrahlung die Kultur- und Festspielstadt Bad Elster insgesamt entscheidend bereichert“ erklärt Schwarzenberg und ergänzt: „Es ist uns dabei ein Bedürfnis, ihm dafür im Namen des Theaterpublikums und ganz Bad Elsters offiziell Danke zu sagen."
Das König Albert Theater Bad Elster ist eines der prachtvollsten Hoftheater überhaupt und blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück. Seit den Anfängen des Theaterbetriebs gastierten in Bad Elster regelmäßig »chursächsische« Kulturpartner wie das Königliche Hoftheater Dresden (heutige Semperoper und Staatsschauspiel), die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Hoftheater aus Altenburg und Gera, die Dresdner Philharmonie, die Landesbühnen Sachsen und viele mehr, wobei diese das Haus nachhaltig mit ihrer Repertoirevielfalt prägten.
Die erstmals in der Spielzeit 2009/2010 verliehene Ehrenkünstlerschaft des Theaters erhielten außerdem u.a. die Publikumslieblinge Wolfgang Stumph, Matthias Grünert, Johannes Heesters, Rolf Hoppe, Jan Vogler, Tom Pauls, Hugo Strasser, Ute Freudenberg, Dr. Nike Wagner, Midori (USA), Heinz-Rudolf Kunze, Ute Lemper und die Semperoper Dresden. Seit dem Jahr 2015 ist das König Albert Theater Bad Elster zudem ein fester Bestandteil der Europastraße der historischen Theater und somit ein wichtiger kulturtouristischer Leuchtturm Mitteldeutschlands. Aufgrund des herausragenden, ganzjährigen Spielplanes ist das König Albert Theater heute zur bedeutendsten Veranstaltungsstätte der Region avanciert, welche dem Kulturleben des Vogtlandes, Sachsens sowie der Euregio Egrensis entscheidende Impulse verleiht. | www.koenig-albert-theater.de

Bürgerfragestunde: Korruptionsvorwurf gegen die Stadtspitze

Zwickau.- Zur Bürgerfragestunde während der Stadtratssitzung am Donnerstag meldete sich Waltraud Pecher zu Wort. Als einzige Rednerin blieben ihr dennoch nur fünf Minuten Redezeit. Danach schnitt ihr Oberbürgermeisterin Pia Findeiß das Wort ab. Wohl aus gutem Grund, denn das Thema betraf sie selbst. Waltraud Pecher warf ihr und den beiden anderen im Podium sitzenden Bürgermeistern Korruption vor.
Es geht um die Vergabepraxis  städtischer Grundstücke. Konkret um die Flurstücke Nr. 827 der Gemarkung Eckersbach und 227/1 der Gemarkung Auerbach. Ersteres sei nach ihren Informationen zum Schleuderpreis verscherbelt und das zweite sogar verschenkt worden. Waltraud Pecher berichtet: „Auf Nachfrage bei den zuständigen Ämtern, wie von Ihnen empfohlen, Frau Oberbürgermeisterin, bekam ich Informationen, die den Schluss zulassen, dass hier dringender Verdacht auf Korruption im Amt vorliegt. Unter anderem, laut Aussage unter Zeugen, von Baubürgermeisterin Katrin Köhler. Sie handelte im Auftrag von Finanzbürgermeister Bernd Meyer. Und weiter, sie habe Herrn Meyer und Frau Oberbürgermeisterin diesen Gefallen erwiesen, da beide ihre letzte Amtsperiode beenden.“
Grundlegend geht es darum, dass bei Verdacht auf Korruption innerhalb der Stadtverwaltung der Ombudsmann, Uwe Kerzig, zu informieren ist. Dieser leitet den Vorgang an den Antikorruptionskoordinator Frank Eiben weiter, der außerdem Leiter von Personal- und Hauptamt der Stadtverwaltung ist. Der Antikorruptionskoordinator berät sich daraufhin mit der Oberbürgermeisterin Pia Findeiß. Ihr obliegt es dann, eine Entscheidung zu treffen und zur weiteren Vorgehensweise an die Staatsanwaltschaft zu übergeben. Dazu hat Waltraud Pecher ihre Frage so formuliert: „Wie kann sicher gestellt werden, dass, wenn eine Oberbürgermeisterin oder Bürgermeister darin selbst verwickelt sind, eine lückenlose Aufdeckung und Strafverfolgung stattfinden?“
Die Antwort der Stadtspitze steht noch aus. Pia Findeiß hat noch bis zum 31.12.2019 Gelegenheit, sich schriftlich dazu zu äußern. Die komplette Anfrage ist im Wortlaut hier nachzulesen: Bürgerfragestunde im Stadtrat

Fotos: Uwe Meinhold / TV Westsachsen

19 Dezember 2019

Fassade der historischen Priesterhäuser strahlt wieder wie neu

Zwickau.- Die unschönen Farbläufer der rot gefassten Fensterwände der Priesterhäuser (Foto oben), die seit einigen Jahren Anlass für Kritik boten, gehören nun der Vergangenheit an. Eine im Jahr 2018 notwendig gewordene denkmalfachlich anspruchsvolle Fassadeninstandsetzung konnte kürzlich abgeschlossen werden und mit ihr auch eine Erneuerung der Fensterwände.
Die im Jahr 1997 bei der Sicherung und Sanierung der Häuser ausgeführten Farbfassungen der Putzfassaden in gebrochenem Weiß wurden einst allesamt in historischer frescaler Kalktechnik ausgeführt und haben sich grundsätzlich bewährt – bis auf die roten Fensterbänke. Aktuellen Untersuchungen zufolge lag der Grund für die Farbläufer am einst reduzierten Bindemittel im System.
In Auswertung der Schadensbilder und auf der Basis des Bestandes konnte gemeinsam mit dem Amt für Bauordnung und Denkmalschutz ein denkmalverträgliches Sanierungskonzept erstellt und umgesetzt werden. Im Mittelpunkt stand die Erhaltung der vorhandenen, in streng historischer Manier ausgeführte, Qualität einschließlich gewählter Materialien und Ausführungstechnologien.
Im Vorfeld wurde für die Putzsanierung, insbesondere im Sockelbereich, ein Musterfeld angelegt und dieses nach Verlauf einer Winterperiode geprüft. Auf Grund der Ergebnisse wurde sich bei der Sockelreparatur für ein Putzsystem mit einem Kalkmörtel als oberste Schicht entschieden. Die Fassaden erhielten wieder einen klassischen Kalkanstrich.
Für das Aufbringen der Farbe in bewährter Frescotechnik war es erforderlich, unmittelbar nach Reinigung und partiellem Neuverputz die Kalktünche aufzutragen. Steinkonservatorische Maßnahmen umfassten die behutsame Abnahme aller aufliegenden Farbschichten, die Steinfestigung und partielle Steinergänzungen. Der Neuanstrich erfolgte in Kaseintechnik. Holzbauteile, wie Fenster, Türen und Fensterläden, wurden aufgearbeitet und erhalten in den nächsten Tagen noch ihre abschließende Oberflächenbehandlung.
Die Untersuchungen und die restauratorische Betreuung der Maßnahme lag in den Händen der Diplomrestauratorin Claudia Herrmann und wurde unterstützt vom Förderverein Priesterhäuser e. V.
Für die Instandsetzung der Fassaden waren, einschließlich der Gerüstbauer, insgesamt sechs unterschiedliche Gewerke im Einsatz. Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass aufgrund der Bemühungen aller Beteiligten ein sehr gutes - dem Bauwerk und einer denkmalfachlich anspruchsvollen Sanierung gerecht werdendes - Ergebnis erzielt werden konnte.
Die historischen Priesterhäuser sind Zeugnisse der einstigen mittelalterlichen Bebauung um den Marienkirchhof. Sie bilden seit ihrer Eröffnung als Stadtgeschichtliches Museum im Mai 2003 zusammen mit dem Dom St. Marien und der Galerie am Domhof ein kulturelles Zentrum im Herzen der Stadt. Diese vier von ehemals zwölf „Geistlichen Häusern“, deren Erbauung bis in das Jahr 1264 zurückverfolgt werden konnte, sind als „Denkmale von besonderer nationaler kultureller Bedeutung“ anerkannt.

Quelle und Fotos: Stadtverwaltung Zwickau

17 Dezember 2019

Leserbrief zum Thema „Rotlicht-Fahrer gehören bestraft“

Plauen/Zwickau/Chemnitz.- Auf gestrige Nachfrage bei der Verbraucherzentrale Sachsen unter der im Artikel genannten Rufnummer (0371) 431500 wusste die sich meldende „nette“ Mitarbeiterin mit dem Artikel nichts anzufangen. Nach Aufforderung und nach Aufruf des Artikels meinte Sie, dass es sich um ein Ampelproblem handelt!?
Sie wollte aber gerne einen kostenpflichtigen Beratungstermin in Chemnitz vergeben. Wie soll da konkret Rat und Hilfe aussehen? Entweder Problem nicht verstanden oder das Problem ist zu heiß.
Nach einiger Diskussion war klar, dass dies ein Problem für die Zentrale der Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig ist.
Und so ist es überall, wenn es um die unkontrollierte, sich selbst kontrollierende Justiz bzw. Juristen und deren unhaltbaren Geschäftsmodelle geht, denn auch die VZS braucht die Justiz bzw. die Juristen, wenn es um Kleinkriminalität geht.

Leserbrief von Harald Groh (Plauen)

Badekultur: Nackte Tatsachen in der KunstWandelhalle

Bad Elster.- Am vergangenen Sonntag wurde im Zuge einer Vernissage die Wanderausstellung »Nackte Tatsachen: Baden in Ost & West« der Römertherme Zülpich in der KunstWandelhalle Bad Elster eröffnet. In Kooperation mit dem Museum für Badekultur der Römerthermen in Zülpich zeigt dabei die KunstWandelhalle Bad Elster eine sehenswerte Ausstellung über die kulturgeschichtliche Entwicklung der Freikörperkultur auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze.
„Quasi als Verbindung vom Jubiläumsjahr des Mauerfalls zum Jubiläumsjahr von 30 Jahren Deutsche Einheit zeigt diese Ausstellung, dass sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten nicht nur in politischen oder wirtschaftlichen Bereichen, sondern auch im sozialen Umfeld der damaligen Zeit widerspiegelten“ erklärt die Ausstellungskoordinatorin Ute Gallert von der gesamtverantwortlichen Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft. Auf der einen Seite der Grenze packte man die Badehose ein und fuhr mit dem VW Käfer an die italienische Riviera, auf der anderen Seite ließ man die Badehose zu Hause und fuhr mit dem Trabant nach Rügen. Diese Wanderausstellung thematisiert einerseits den Umgang mit der FKK-Praxis in Ost- und Westdeutschland und andererseits die unterschiedlichen Entwicklungen in der öffentlichen und privaten Badekultur. Welche Hygieneprodukte verwendeten beispielsweise die Menschen in beiden Staaten und wie unterschieden sich die Badezimmer? Das Modell eines DDR-Badezimmers gibt einen Einblick in ostdeutsche Lebenswelten und ein »öffentlicher Badebereich« zeigt die abwechslungsreiche Bademode und beleuchtet so die Freikörperkultur in all ihren Facetten. „Im Zusammenhang mit der wiederhergestellten deutschen Einheit stellt sich selbst nach 30 Jahren gelegentlich die Frage, was nach dem Zusammenschmelzen der gesellschaftlichen Ordnungen von der politischen Kultur der einstigen deutschen Teilstaaten noch bleibt und wie lange der Prozess der Angleichung dieser beiden Teilkulturen dauern wird“ resümiert Gallert und fügt hinzu: „Diese Ausstellung bietet die schöne Möglichkeit, den Prozess hier beispielhaft, zeitgeschichtlich zu erkunden.“
Diese interessante Ausstellung in der KunstWandelhalle inmitten der Königlichen Anlagen Bad Elsters kann nun noch bis 9. Februar 2020 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden und an Feiertagen zusätzlich von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen in der KunstWandelhalle Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. www.kunstwandelhalle.de

Foto: Jan Bräuer

Museen und Tourist-Info: Öffnungszeiten über die Weihnachtsfeiertage

Greiz.- Am 24., 25. und 31. Dezember 2019 sowie am 01. Januar 2020 sind die Museen Oberes und Unteres Schloss, das Sommerpalais im Fürstlich Greizer Park und die Tourist-Information Greiz geschlossen. An den anderen Tagen gelten die üblichen Öffnungszeiten der Einrichtungen.
Im Museum Oberes Schloss sind die Dauerausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“ und im Museum Unteres Schloss die Sonderausstellung „90 Jahre Spielzeugsammlung Spielspaß“ zu sehen. Das Sommerpalais im Fürstlich Greizer Park zeigt die Ausstellungen „Der doppelte Erich - Erich Ohser illustriert Erich Kästner“ und „Zum Gedenken an die Karikaturisten Lothar Otto, Achim Jordan und Andreas Prüstel“.
Tipp für die Besichtigung der drei Museen: die MuseumsCard Greiz. Sie ist zwei Tage ab der erstmaligen Nutzung gültig und erhältlich im Museum Oberes Schloss, im Sommerpalais und in der Tourist-Information Greiz.

Quelle und Foto: Stadtverwaltung Greiz