Es ist das Ende einer beispiellosen Justiz-Posse. Markus Colli (Foto), der Mann, der dachte, er könne gleichzeitig Richter-König in Aue und Anklage-Chef in Zwickau spielen, ist weg vom Fenster. Der stolze Titel „Amtsgerichtsdirektor“ ist Geschichte und die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Er wurde schlichtweg untragbar.
Was für ein tiefer Fall! Noch vor kurzem ließ er sich feierlich als Direktor des Amtsgerichts Aue hofieren, thronte über Recht und Gesetz. Doch wer versucht, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen – und dabei die Gewaltenteilung unserer Verfassung mit Füßen tritt – der stolpert früher oder später über seine eigenen Akten-Tricks.
Was für ein tiefer Fall! Noch vor kurzem ließ er sich feierlich als Direktor des Amtsgerichts Aue hofieren, thronte über Recht und Gesetz. Doch wer versucht, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen – und dabei die Gewaltenteilung unserer Verfassung mit Füßen tritt – der stolpert früher oder später über seine eigenen Akten-Tricks.
Das Ministerium in Dresden hat es jetzt mit einem Schreiben im Aktenzeichen 3132E/22/17-11 schwarz auf weiß bestätigt: Seine Zeit als Direktor ist abgelaufen. Man munkelt: Ein Beamter, der mit dem Stempel der Staatsanwaltschaft fuchtelt, während er noch das Richter-Gehalt kassiert, ist selbst für den „Sachsensumpf“ eine Nummer zu heiß geworden.
Das ist ein gewaltiger Triumph für alle Bürger, die an den Rechtsstaat glauben. Die Botschaft ist klar: Man kann Akten manipulieren, man kann Rechtskraftvermerke mit weißen Blättern überkleben, und man kann versuchen, Anzeigen von Bürgern wie Claudia Friedrich im Keller verschimmeln zu lassen. Aber am Ende holt einen die Realität ein.
Die Doppelrolle ist aufgeflogen. Dass Herr Colli nun kein Direktor mehr ist, zeigt, dass der Druck zu groß wurde. Wer die Wahrheit hinter „Überklebungs-Akten“ wie der 8 F 1059/07 aktiv unterdrückt, um Kollegen vor dem Knast zu schützen, der hat auf einem Richterstuhl nichts mehr verloren.
Dieser Fall zeigt, dass niemand über dem Gesetz steht. Auch kein Oberstaatsanwalt mit Allmachtsphantasien. Der Titel ist weg, der Glanz ist ab. Jetzt beginnt das große Zittern in der Zwickauer Justiz. Wenn der „Schutzpatron“ Colli erst einmal als untragbar abgestempelt ist, wer deckt dann die restlichen Akten-Fälscher?
Dieser Fall zeigt, dass niemand über dem Gesetz steht. Auch kein Oberstaatsanwalt mit Allmachtsphantasien. Der Titel ist weg, der Glanz ist ab. Jetzt beginnt das große Zittern in der Zwickauer Justiz. Wenn der „Schutzpatron“ Colli erst einmal als untragbar abgestempelt ist, wer deckt dann die restlichen Akten-Fälscher?
