Samstag, 1. August 2020

Amtsgericht in Zwickau: Negative Google-Bewertungen sprechen Bände

Westsachsen/Zwickau.-
Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt. Die Liste der bekannt gewordenen Straftaten am Amtsgericht in Zwickau ist lang. Und sie wird immer länger. Wer sich die Mühe macht, sich die Rezensionen bei Google durchzulesen, stößt auf viele Beschwerden von empörten Bürgern. Von „Unfreundlich und inkompetent!“, über „arrogante Sachbearbeiterin, die ständig unterbricht“ bis hin zu „Faire Prozesse sind in diesem Gericht bzw. manchen Richtern total egal.“. Der Google-Nutzer Carsten Voigt macht seinem Ärger Luft und bringt es auf den Punkt: „Die telefonische Erreichbarkeit ist katastrophal. Die Chance, den Mann im Mond zu erreichen ist leichter. Alle hielten die DDR für einen Unrechtsstaat. Die Mauer ist gefallen aber die Funktionäre sitzen immer noch auf ihrem Posten. Das weitere Betreiben dieser Behörde sollte als eine staatsgefährdende Straftat gewertet werden.“ (siehe auch WSZ-Artikel)
In einem bekannt gewordenen Fall wurde die Post für eine Rechtsanwältin an die Gegenpartei geschickt. „Ein absolutes Unding!“, schimpft die Betroffene. „So etwas darf überhaupt nicht vorkommen! Was dadurch ausgelöst wird, ist nicht wieder gut zu machen.“
Weitere Beispiele merkwürdigen Verhaltens der Akteure im Amtsgericht Zwickau sind auf der Seite Justiz-Alltag nachzulesen.